Mikroorganismen sind mikroskopisch klein, sie
sind überall und verfügen über eine enorm hohe
Stoffwechselrate. So steigt z. B. bei
feuchtwarmer Witterungslage die Anzahl der
Schimmelpilze pro Kubikmeter Luft exponentiell
an. Mikroorganismen produzieren darüber hinaus
Schleimsubstanzen, die sich auf den Oberflächen
z. B. kontaminierter Lebensmittel ablagern und
mikrobielles Verderben der Erzeugnisse bewirken.
Im Zellkern von Mikroorganismen befindet sich
Thymin, ein chemischer Baustein der DNS. Dieser
Baustein absorbiert Strahlen der spezifischen
Wellenlänge 253,7 nm besonders gut und verändert
sich dadurch derart (Bildung von
Thymin-Dimeren), dass die Zelle nicht mehr
vermehrungs- und lebensfähig ist.